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Klassische Blumenampel
Kreative Ideen für Zuhause

Die klassische Blumenampel macht in jedem Raum eine gute Figur und setzt deine Blumen perfekt in Szene. Was Länge, Farbe und Muster deiner Blumenampel angeht, lässt das Projekt dabei reichlich Gestaltungsspielraum. Auch verschiedene Materialien lassen sich problemlos integrieren: Holz, Metall, Trockenblumen und mehr machen deine Blumenampel zu einem echten Unikat. Alles, was du für deine Blumenampel brauchst, ist Garn, Zeit, eine Portion Geduld, einen Blumentopf und ein passendes Pflänzchen. Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir die Ampel in Etagen aufgeteilt, die du gut nacheinander durcharbeiten kannst. So behältst du ständig den Überblick. Für eine Auswahl an Knoten haben wir dir die Knotenbibliothek erstellt, die wir unten in der Anleitung verlinkt haben. Da werden alle mit Bild und Grafik erklärt!

Anleitung

  • 1

    Schnüre zuschneiden

    Zunächst solltest du dir die Frage stellen, wie lang deine Ampel werden soll. Für eine Länge von etwa einem Meter und 4 Strängen mit je 4 Schnüren benötigst du 4x2m für die passiven Schnüre und 4x3-4m für die aktiven.

    Allerdings gilt: Wenn du richtig viele Knoten und Muster unterbringen willst, sollten deine aktiven Schnüre eher 4m lang sein. Wenn du dagegen langsam starten und eine Blumenampel mit weniger Knoten herstellen möchtest, reichen 3m. Schneide aber im Zweifel lieber mehr zu, denn hinterher abschneiden geht immer. Wenn du allerdings am Ende zu wenig Schnur für einen schönen Abschluss übrig hast, dann ist das sehr ärgerlich.

  • 2

    Dach

    Schneide eine zusätzliche Schnur von 1m für den Bogen. Halbiere nun alle Schnüre und knüpfe den Bogen aus ca. 15 einseitigen vertikalen Ankerstichen. Sind diese fertig, kannst du den Bogen biegen, bis der erste und letzte Knoten sich berühren. Mit dem noch losen Ende der Ankerstiche umknotest du jetzt das ganze Bündel mit einer Rippenknotenspirale. Das sind ungefähr 10 Knoten. Du kannst natürlich mehr machen, wenn es dir gefällt und die Schnur noch lang genug ist.

  • 3

    Obergeschoss

    Für das Obergeschoss knotest du nun nacheinander vier gleiche Stränge aus je vier Schnüren. Dafür nimmst du immer zwei kurze passive Schnüre, die innen liegen, und zwei lange aktive Schnüre außen. Mit welchem Muster du startest, bleibt voll und ganz dir überlassen. Wir haben zum Beispiel erst einmal 12 Kreuzknoten gemacht.
    Für unsere Kugelerweiterung haben wir nun drei Holzkugeln auf die passiven Schnüre aufgeschoben und mit je einem Kreuzknoten fixiert.
    Direkt nach den Kugeln haben wir 30 halbe Knoten gesetzt, die dann eine schöne Spirale bilden.

    Um zum Untergeschoss einen gleichmäßigen Abstand zu bekommen, haben wir eine Pappe zwischen aktive und passive Schnüre gesteckt und die ersten Brezelknoten gemacht. Das Ganze haben wir dann für die drei anderen Stränge genauso wiederholt.

  • 4

    Untergeschoss

    Um die Netzstruktur zu bekommen, die den Blumentopf hält, entsteht der nächste Brezelknoten in ca. 8 cm Abstand. Die nächsten vier Brezelknoten entstehen immer aus je 2 Schnüren der darüber liegenden beiden Brezeln schräg darüber. Das wiederholt sich dann für die dritte Brezelebene. So sind am Ende 12 Brezelknoten entstanden.

  • 5

    Keller

    Für den Keller werden wieder alle Schnüre gebündelt. Eine der Schnüre macht jetzt die Arbeit für alle anderen. Du machst mit ihr eine Spirale aus ca. 15 vertikalen Rippenknoten. Die losen Enden kannst du auf der gewünschten Länge abschneiden und auskämmen.

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