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Jeder Raum bietet Potenzial

Kreative Ideen für Zuhause
Jeder Raum bringt Herausforderungen und Möglichkeiten mit sich – egal ob groß, klein, eng oder hoch. Erkenne das Potenzial deines Raumes und gestalte ihn optimal. Dachschrägen werden oftmals als Störfaktor wahrgenommen – wir sehen das anders!
  • Schlauchraum

    Schlauchräume haben einen langen und gestreckten Grundriss. Damit hier kein beengender Eindruck entsteht, solltest du deinen schlauchförmigen Raum in hellen Farben gestalten, sowohl die Wände als auch die Einrichtung. Warme Farben und große Ornamente an den Stirnseiten lassen die Wände optisch in den Raum treten- So wirkt das Zimmer quadratischer.

    Schlauchförmige Zimmer eignen sich ideal als Kombi-Räume. Die verschiedenen Funktionsbereiche kannst du hier bewusst mit entsprechenden Trenn-Möbeln oder verschiedenen Bodenbelägen aufteilen. Durch indirekte Lichtquellen in verschiedenen Höhen und Stärken kannst du diese Aufteilung noch mehr hervorheben. So entstehen Inseln, die lange Räume strukturieren und eine wohlige Atmosphäre schaffen.

  • Großer Raum

    Große Räume eignen sich optimal für große Möbel. Würdest du hier ausschließlich zierliche Einrichtungsgegenstände platzieren, würden diese ziemlich verloren aussehen. Ausladende XXL-Sofas, opulente Sessel oder lange Esstische brauchen per se mehr Platz, um besser wirken zu können und füllen große Räume proportional besser aus.

    Überdimensionale Leuchten, Bilder oder Pflanzen setzten große Räume perfekt in Szene und können erst hier ihre volle Wirkung entfalten. Der Platz ist da, also nutze ihn!

  • Kleiner Raum

    Auch kleine Räume haben ihren Charme. Mit der richtigen Eirichtung bietet ein kleiner Raum sogar mehr Platz, als man auf den ersten Blick denkt. Bei eingeschränktem Platz ist genügend Stauraum allerdings essenziell. Besser als viele kleine Möbel sind auf Maß angefertigte Wandschränke, begehbare Kammern und an Nischen angepasste Regale. Deckenhoch eingebaut, bieten sie reichlich Platz. So nutzt du jeden Zentimeter, damit alles seinen Platz hat – schließlich ist Ordnung das oberste Gebot in kleinen Räumen. Ist auf dem Boden kein Platz mehr? Dann bringe Regale oder Schränke an der Wand an. So bleibt dir ganz nebenbei eine weitere Wandgestaltung erspart.

    Der Verzicht auf Unwesentliches schafft in kleinen Räumen Großzügigkeit und Platz für Lieblingsstücke. Ein alleinstehender Schrank an der Wand kommt so besonders gut zur Geltung und zieht alle Blicke auf sich. Da wird die geringe Raumgröße zur Nebensache. Setzte auf Spiegel oder glänzende Wandflächen, denn mit Lichtreflexen erschaffst du die Illusion eines größeren Raums.

    Tipp: Hänge unnötige Zimmertüren aus! So schaffst du weiteren Platz in kleinen Räumen. Aus zwei Zimmern wird so schnell ein großer Raum.

  • Schmaler Raum

    Schmale Räume wirken schnell vollgestellt und erzeugen eine unruhige Atmosphäre. Verwende hier bei der Einrichtung möglichst kleine und zierliche Möbel. Das macht schmale Räume luftiger, da die Möbel optisch weniger Raum einnehmen. Außerdem kannst du die Proportionen deines Zimmers entschärfen, wenn du das Hauptmöbel an die Stirnseite platzierst, so sorgen Bett, Schreibtisch oder Sofa optisch für einen breiteren Raum.

    Schmale Räume wirken in der Regel auch eher klein. Daher gilt es, die Einrichtung auf ein Minimum zu reduzieren. Damit die Funktionalität nicht auf der Strecke bleibt, sind multifunktionale Möbel ideal für diese Art von Räumen. Integrierte Schubladen und versteckte Ablagemöglichkeiten erweitern den Stauraum und sorgen für ein stimmiges Gesamtbild. Denn Unordnung lässt schmale Räume unruhig und damit ungemütlich erscheinen.

    Ungenutzte Ecken eignen sich beispielsweise hervorragend, um dort einen Essplatz einzurichten. Die Profilösung? Eine passgenaue Eckbank, die den Platz bis auf den Millimeter ausnutzt und obendrein vielleicht sogar noch Stauraum bietet. Einzelne Bänke und Stühle erfüllen natürlich den gleichen Zweck.

  • Hoher Raum

    Hohe Decken schaffen in Lofts oder Altbauwohnungen die Basis für ein großzügiges und exklusives Ambiente. Hier ist der durchdachte Einsatz von Farbe essenziell, damit sich ein ungemütliches Flair erst gar nicht ausbreitet. Der Deckenanstrich in einer etwas dunkleren Farbe als die Wandfarbe zieht die Zimmerdecke optisch herunter, ohne die Raumtiefe ungünstig zu beeinträchtigen.

    Um mehr Behaglichkeit in einem hohen Raum zu schaffen, ist der richtige Leuchtkörper das wichtigste Element unter den nützlichen Wohnaccessoires. Problemlöser für diese Art von Zimmer sind Pendelleuchten – gerne auch in Gruppen arrangiert. Pendelleuchten lenken den Blick in die untere Hälfte des Raumes, also in Richtung des Interiors. Zusätzliche Leuchten wie etwa fokussierte Spots oder Leselampen ergänzen die Basisbeleuchtung.

    Mehr Behaglichkeit in schmalen Räumen erzielst du mit bodenlangen Gardienen oder hochflorigen Teppichen. Kombiniere besonders weiche Sitzmöbel mit Beistelltischen und einem halbhohen Regal, um unterschiedliche Ebenen zu kreieren. Hohe Bilder und Fotografien machen sich ebenfalls brillant als Blickfang. Doch belasse es bei einigen wenigen sehr hohen und schlanken Möbeln, da hohe Räume sonst leider zu einer Schluchten-Optik tendieren.

  • Fenster und Licht

    Große Fensterflächen sind immer toll, benötigen aber in der Regel einen Vorhang. Am Abend werden die schwarzen Fensterflächen zu Spiegeln, die den Raum optisch vergrößern. Die Vorhänge sollten aber möglichst lichtdurchlässig sein und den Raum nicht komplett abdunkeln, damit tagsüber genügend Licht einfallen kann.

    Wenn natürliches Tageslicht fehlt, sind künstliche Lichtquellen erlaubt. Gerade in großen Räumen solltest du mehrere Lampen installieren – ob ein gutes Umgebungslicht sowie funktionales Licht speziell zum Lesen oder Arbeiten. Indirekte Beleuchtung oder Leuchten am Boden beeinflussen die Stimmung positiv. Mit geschickt platzierten indirekten Leuchten liegen ungenutzte Flächen am Abend im Dunkeln, damit wirkt der Raum automatisch kleiner und gemütlicher.

  • Nischen und Vorsprünge

    Große Nischen in Einzimmerwohnungen gliedern einen Raum ganz automatisch. Versuche, solche architektonischen Gegebenheiten ins Einrichtungskonzept zu integrieren und dadurch bestimmte Zonen zu schaffen. Vorsprünge verhindern direkte Blickbeziehungen und vermitteln etwas mehr Privatsphäre. Haushaltsgeräte können in kleineren Nischen gut verstaut werden, zum Beispiel hinter einem Vorhang. Auch mit Einbauschränken nutzt du den Raum optimal. Mit unserer DIY-Anleitung kannst du aus einer ungenutzten Nische sogar einen Homeoffice-Platz einrichten.

  • Dachschrägen

    Es kann eine ziemliche Herausforderung sein, die Einrichtung mit Schrägen gestalterisch in Szene zu setzen und Stauraum optimal zu nutzen. Dennoch strahlt ein Zimmer mit Dachschrägen immer auch eine gewisse Geborgenheit und Gemütlichkeit aus.

    Niedrige Möbel betonen die Raumhöhe in einem Zimmer mit Schräge. Das betrifft nicht nur Tische und Sideboards, sondern auch flache Sofas, die den Raum optisch vergrößern. Damit der Raum nicht zu überladen wirkt, sollten dabei vor allem dezente Möbelstücke mit klaren Strukturen zum Einsatz kommen – sie verleihen ein luftiges und leichtes Raumgefühl.

    Im besten Fall setzt du maßgefertigte Schränke und Kommoden ein, die sich perfekt an die jeweilige Dachschräge anpassen lassen und ausreichend Platz für deine Bücher, Geschirr, Kleidung oder schöne Deko-Accessoires bieten.

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