Keine Artikel in deiner Merkliste
Bei uns auf der Seite findest du
Produktanregungen & Materiallisten, die du im
OBI Online Shop oder OBI Markt kaufen kannst.
Passende Themen

Das kleine Lasur-Lexikon

Kreative Ideen für Zuhause
Verpasse deinen DIY-Stücken den letzten Schliff mit der passenden Lasur. Was es zu beachten gibt, wie die Lasur angewendet wird und was das für den Look bedeutet, erfährst du hier.
  • Lasur Grundwissen

    Eine Lasur ist kein deckender Anstrich. Im Gegensatz zu Lack bleibt die Maserung des Holzes beim Lasieren erhalten.

    Die Hauptaufgabe einer Lasur: das Holz schützen. Wettereinflüsse, Sonneneinwirkung, Insekten, Feuchtigkeit und vieles mehr schaden der natürlichen Beschaffenheit deines Holzes. Besonders Bauteile, die stabil oder in Form bleiben sollen, profitieren von einer Lasur, da Holz in Verbindung mit Feuchtigkeit quillt und schwindet. Man sagt, dass Holz "arbeitet".

    Es gibt drei verschiedene Arten von Lasuren.

    Die Dünnschichtlasur:
    Diese Art der Lasur ist vor allem für nicht maßhaltige Bauteile wie Zäune und Verbretterung geeignet. Sie dringt tief in das Holz ein. Die Farbe blättert nicht ab und ein anschließendes Renovieren kann sehr schnell und einfach bewerkstelligt werden.

    Die Mittelschichtlasur:
    Zum Bearbeiten von begrenzt maßhaltigen Bauteilen ist die Mittelschichtlasur besonders gut geeignet. Die Mittelschichtlasur dringt tiefer in das Holz ein als eine Dickschichtlasur und lässt weniger Feuchtigkeit zu als eine Dünnschichtlasur.

    Die Dickschichtlasur:
    Die Dickschichtlasur eignet sich zum Lasieren von Fenstern und Türen. Sie stellt ein dickflüssiges und filmbildendes Material dar. Sie schützt sehr gut vor Feuchtigkeit.

  • Tipps und Tricks rund ums Lasieren

    Das brauchst du zum Lasieren:
    Neben der Lasur brauchst du Schleifpapier in verschiedenen Körnungen, einen Schleifklotz, einen Lasur-Pinsel und einen Holzstab zum Aufrühren der Farbe. Zum Entfernen des Schleifstaubs kann ein Handfeger oder ein Staubsauger verwendet werden.

    Für den Außenbereich:
    Schleife zuerst dein unbehandeltes Holz gut an. Hierfür eignet sich ein Schleifpapier mit einer 120er Körnung. Um die Haftung der Lasur zu verbessern, solltest du vor dem Lasieren den Schleifstaub entfernen. Falls dein Holz schon vorher behandelt war, solltest du den Altanstrich sorgfältig abschleifen. Hier kannst du auch mit einer Drahtbürste arbeiten.

    Für den Innenbereich:
    Schleife auch hier dein unbehandeltes Holz gut an. Hierfür eignet sich ein etwas feineres Schleifpapier mit einer Körnung von K180. Wie immer solltest du den Schleifstaub gründlich entfernen.

    Auftragen der Lasur:
    Bevor du die Lasur aufträgst, solltest du sie mit einem Holzstab gut umrühren. Ein breiter, flacher Pinsel ist zum Auftragen ideal. Schau einfach in unser Sortiment – hier findest du viele Pinsel, die zum Lasieren geeignet sind. Es wird immer in Holzmaserrichtung gestrichen. Trage die Lasur möglichst gleichmäßig auf.

    Ist die erste Schicht Lasur getrocknet, kannst du am nächsten Tag ein weiteres Mal überstreichen. Bevor du den zweiten Anstrich vornimmst, solltest du die Oberfläche mit einem feinen Schleifpapier (K180) anschleifen.

  • Der finale Look

    Lasuren verpassen deinen Möbeln, Fenstern, Vertäfelungen und vielem mehr einen neuen Look.
    Du kannst dabei nicht nur transparente Lasuren auftragen, sondern auch bunte Farbtöne. Neben vielen Braun- und Beigeschattierungen kannst du auch aus zahlreichen weiteren Farben wählen. So kannst du dein Holz immer perfekt deinem Stil anpassen.

Nach Oben